Monatsrückblick Juni 2026: Scheissheiss

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Erst nachdem ich den Monatsrückblick geschrieben habe, überlege ich mir eine Überschrift und daraus ergibt sich dann meistens auch erst die Einleitung. Beim Monatsrückblick Juni 2026 war schnell klar, dass es „Scheissheiss“ sein wird. Nicht nur das Wetter war im Juni genau das, sondern auch mein Arbeitsalltag. Also auch im übertragenen Sinne war der Monat Scheissheiss. Privat auch? Schauen wir mal:

Ein Upgrade für meinen Newsletter

Die Backstage News bekommen ein Upgrade und werden damit NOCH BESSER! Bisher wähle ich die Inhalte für den jeweiligen Newsletter eher spontan und intuitiv anhand aktueller Energien und Begebenheiten aus. Ab jetzt möchte ich dem etwas mehr Struktur geben. Daher bekommt mein Newsletter ab jetzt einen ganz besonderen roten Faden, der quer durch mein ganzes Universum führt. Dieser Faden besteht aus vier Themen, die sich wöchentlich abwechseln und damit je 1x pro Monat an die Reihe kommen werden. Diese vier Themen werden sein:

-TCM & die 5 Element Lehre
-Human Design
-Yoga & Meditation und hier besonders das Yoga Sutra
und last but not least
-alles rund um das Thema Nervensystem in Balance

Aber nicht nur das!

Wir werden in diesen vier Themen nach und nach immer mehr in die Tiefe tauchen! Zwar werde ich darauf achten, dass es für neue Newsletter Abonnenten ohne Probleme möglich ist, jederzeit einzusteigen. Gleichzeitig wird der ganz besondere Reiz natürlich darin liegen, möglichst langfristig die Backstage News zu lesen, weil sich im Laufe der Zeit, mit jeder Ausgabe mehr, ein richtiger Schatz an Wissen, Anregungen, Übungen und Einblicken zu diesen vier Themen ansammelt.

Und es kommt NOCH besser, denn es wird auch ein ganz besonderes Extra geben!

Wissen zu diesen vier Themenfeldern findest du auch im Internet. Du könntest das, was dich zu diesen vier Themengebieten interessiert, googeln oder bei KI erfragen. Warum solltest du also meinen Newsletter lesen? Weil ich neben dem Wissen meine ganz persönlichen Insights dazu mit dir teile! Dadurch fließt zu der „Theorie“ immer auch meine gelebte Erfahrung mit ein! Damit möchte ich dich inspirieren, auf eigene Forschungsreise zu gehen und deine eigenen Erfahrungen zu machen!

Die Idee zu dieser Veränderung habe ich schon länger. Anfang Juni hab ich es nun final entschieden und den restlichen Monat über daran gearbeitet. Das fand ich spannen zu beobachten: wenn eine Entscheidung getroffen ist, dann ist Klarheit da und dann fließt auch die Energie! Obwohl im Juni auch sonst wirklich viel zu tun war, hab ich schon bis Ende des Jahres das Konzept für die einzelnen Newsletter-Ausgaben erstellt und zumindest auch schonmal stichwortartig die Inhalte umrissen. Schreiben werde ich den Newsletter dann trotzdem auch weiterhin on the go. Es fühlt sich nun aber viel strukturierter an! Ich bin begeistert!

Hier nochmal eine Zusammenfassungen darüber, welche Punkte neu sind und welche Punkte gleichbleiben:

Folgendes ist neu

Pro Monat gibt es vier Newsletter. Im wöchentlichen Wechsel wird es Inhalte zu zu den folgenden Themenfeldern geben: TCM & 5 Elemente Lehre, Human Design, Yoga & Meditation sowie Nervensystemregulation. Neben der Theorie fließen immer auch meine persönlichen Insights mit ein sowie ganz konkreten Impuls, die du mitnehmen und umsetzen kannst. Sollte es in einem Monat mal 5 Montage geben, dann wird der 5. Newsletter des Monats eine Bonusausgabe sein. Lass dich hier gerne überraschen

Folgendes bleibt erhalten

Ich verschicke die Backstage News immer montags, so gegen 7 Uhr. Das bleibt gleich, weil ich finde, dass ein spannender Gedanke oder ein anregender Impuls am Montagmorgen einen guter Start in die Woche ermöglicht. Natürlich werde ich auch weiterhin meine aktuellen bzw. sonstwie inhaltlich passenden Blogbeiträge verlinken. Auch das wöchentliche Human Design Wetter, sprich die aktuellen Sonnentransite nach Human Design bleiben erhalten inklusive der bei den Newsletter-Abonnenten so beliebten Reflexionsfragen. Nicht jede Woche, aber immer mal wieder, wenn ich Lust dazu habe, teile ich Einblicke in meinen persönlichen (Arbeits)Alltag. Und last but not least: auch die Inspirationsliste bleibt erhalten, wird allerdings nicht mehr wöchentlich, sondern monatsweise erscheinen.

Nervensystem & Co

Ich hab ja im Mai meine NESC-Coachingausbildung abgeschlossen. Um das ganze auch für mich selbst nochmal zu reflektieren, hatte ich einen Blogbeitrag über meinen Eindruck zur Nesc-Ausbildung geschrieben. Diesen Beitrag hatte ich dann an Britta Kimpel geschickt, bei der ich die Ausbildung absolviert habe. Und nun wurde mein Feedback zur Ausbildung auch auf der offiziellen Nesc-Coaching-Homepage veröffentlicht. Und last but not least gab es von Britta bzw vom Nesc-Team dazu auch noch ein kleines Feature über mich und mein Feedback bei Instagram. Das finde ich toll und da hab ich mich sehr gefreut!

Meine Abenteuer als Yogalehrerin

Ich hab schon länger die Idee mal einen Blogbeitrag zu schreiben über die Yogalehrenden, die mich besonders inspirieren, sowohl als Yogalehrerin als auch als Übende. Es sind im Grunde nur drei, vielleicht vier. Eine davon ist die Stephanie Schönberger. Erstens weil sie in der gleichen Lineage unterwegs ist wie ich auch, nämlich im Vini Yoga, sprich in der Tradition von T. Krishnamacharya und T. K. V. Desikachar. Und zweitens, weil sie sich schon lange mit dem Yoga Sutra beschäftigt. Und genau dazu mache ich aktuell bei ihr einen Kurs, nicht nur um mich selber nochmal weiter in das Yoga Sutra reinzuvertiefen, sondern um dieses uralte Wissen noch mehr in den modernen Alltag zu übertragen. Mich fasziniert zutiefst wie viel wir aus diesem alten Text für unser modernes Leben herausziehen und ganz praktisch im Alltag nutzen können. Mehr dazu in meinem Newsletter!

Was mich aktuell ganz konkret in meinem eigenen Leben beschäftigt ist die Frage, wie ich (noch) mehr Gleichmut entwickeln und kultivieren kann?!!? Witzigerweise schickt mir das Leben immer genau dann Erfahrungen, an denen ich erstmal spüre, wie WENIG Gleichmut in mir ist, bzw wie leicht dieser Aspekt in mir ins Wanken gerät!

I do it MY way – im Juni

Für 2026 lautet meine Intention: I do it MY way. Und das Wort, das diese Intention begleitet ist: (in) Verbundenheit. Wie macht sich das nun in meinem Alltag bemerkbar? Dieser Frage will ich das Jahr über in meinen Monatrückblicken nachgehen.

Diesen Monat spiegelt sich mein Jahresmotto in zwei Bereichen.

Erstens in meinem Newsletter, den ich noch mehr zu meinem eigenen Kanal mache. Das ist mir wichtig! Ich finde die Welt auf vielen Ebenen so schnell und wild. Auch wenn ich selber die Nutzung von KI für manche Bereiche wirklich sehr schätze, fängt es mich enorm an zu nerven, dass gefühlt 95% aller Newsletter, die ich erhalte und Posts, die ich bei Instagram sehe und Blogebeiträge, die ich lese, mit KI geschrieben sind. Da kann mir der- oder diejenige erzählen, was er oder sie will, aber wenn ich bestimmte Formulierungen sehe oder manchmal nur einzelne, ganz bestimmte Worte, dann weiß ich einfach 1000%ig, dass dieser Text mit KI geschrieben ist. Und das will ich anders machen!

Und zweitens finde ich mein Jahresmotto sehr stark in meiner Teilzeitstelle. Warum? Weil ich gerade mal wieder feststelle, wie SCHWER es sein kann, bei sich zu bleiben, besonders dann, wenn viel zu tun ist und die Ereignisse sich gefühlt überschlagen. Hier kann ich aktuell sehr genau beobachten, wie ich agiere und reagiere. Ich entdecke meine Muster sehr deutlich. Und zwischenmenschlich lässt mich einiges ebenso staunen wie verzweifeln. UND ich entdecke noch mehr, wo ich selbst stark bewerte und voreingenommen bin. Das finde ich auch grad sehr spannend zu beobachten. Was hat das alles mit „I do it MY way zu tun“? Naja! Das sind wichtige Informationen, die es braucht um spüren zu können, was will ICH eigentlich, und was will ich NICHT? Was brauche ICH hier? Und daraus schließend dann: wie will ich es gestalten, was will ich verändern und WIE soll es sein?!? Da bin ich gerade mittendrin!


Darüber habe ich diesen Monat gebloggt


Eselsohren des Monats

Wenn du mich schon eine Weile kennst, dann weißt du sicher, wie sehr ich Eselchen liebe. Mindestens genauso sehr, wenn nicht sogar noch etwas mehr, liebe ich gute Bücher. Ein Leben ohne Bücher ist sicherlich möglich, aber im Grunde sinnlos 😉 Für mich fügt Literatur meiner Existenz eine Ebene hinzu, auf die ich nicht verzichten möchte. Deswegen gehts hier auch explizit um Romane, und nicht um Fachbücher. Ich teile hier mit dir, was ich den Monat über gelesen habe und wie es mir gefallen hat. Lass dich gerne inspirieren!

Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly

Das Buch hat meine Ma mir empfohlen. Sie hatte es sich gekauft, nachdem sie einen Bericht darüber im Radio gehört hatte. Nun hab ich es mir geliehen und innerhalb weniger Tage verschlungen, weil ich es soooo so gut fand!

Worum geht es?

Die Geschichte spielt in dem schottischen Fischerdorf Skerry. Das Leben dort ist karg, das Wetter unbarmherzig, und die Dorfgemeinschaft hält eng zusammen, jedenfalls auf den ersten Blick. In einer Sturmnacht im Winter 1900 zieht der Fischer Joseph einen halbtoten Jungen aus dem Meer. Als er das Kind ins Dorf trägt, schlägt ihm Fassungslosigkeit entgegen, denn der Junge ähnelt auf verstörende Weise dem kleinen Moses, dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der vor fünfzehn Jahren in einer ähnlichen Sturmnacht im Meer verschwand und nie wieder gefunden wurde. Trotz der Ähnlichkeit kann es natürlich nicht derselbe Junge sein. Ausgerechnet Dorothy nimmt das rätselhafte Kind bei sich auf, bis seine Herkunft geklärt ist.

Was als Frage nach der Identität eines Findelkindes beginnt, wird zur Erschütterung des gesamten Dorfes. Denn der neue Junge reißt alte Wunden auf: Warum war Joseph in jener Nacht damals am Strand, als Moses verschwand und warum auch jetzt, als der fremde Junge angespült wurde? Worüber haben Dorothy und Joseph sich vor fünfzehn Jahren so erbittert gestritten? Und weshalb wurden zwei Menschen, deren Zuneigung füreinander offensichtlich war, nie ein Paar?

Julia R. Kelly erzählt ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen, Damals und Jetzt. Es entsteht eine Art Krimi rund um ein Geheimnis und gleichzeitig auch das vielschichtige Porträt einer ganzen Gemeinschaft, die lieber übereinander redet als miteinander und die durch die Ankunft des Findelkindes gezwungen wird, sich der eigenen Vergangenheit, Schuld und Sprachlosigkeit zu stellen.

Im Zentrum steht Dorothy: eine Frau, die nie ganz im Dorf ankam, die einen Sohn verlor, ohne ihn je begraben zu können, und die seither zwischen äußerer Fassung und innerer Zerrissenheit lebt. Kelly zeichnet sie als komplexe, ebenso stolze, wie verletzliche Figur. Neben ihr steht Joseph, der Fischer, der zweimal zum Retter wird. Trotzdem ist er keine klassische Heldenfigur, sondern ein Mann, der mehr fühlt, als er sagen kann, der über Jahre in einer Art Wartestellung verharrt, liebend, gehemmt, verbunden mit Dorothy durch Missverständnisse und ein gemeinsames Geheimnis.

Eine besondere erzählerische Funktion übernimmt der Gemischtwarenladen von Mrs. Brown. Er ist das soziale Nervenzentrum des Dorfes, wo Informationen zusammenkommen, Gerüchte entstehen und Urteile sich verdichten. Hier wird über Dorothy geredet, über ihre vermeintliche Überheblichkeit, über den Mann, der sie verließ, über Joseph und seine Rolle in jener Nacht. Der Laden zeigt, wie Dorfgemeinschaft funktioniert: nicht durch offene Aussprache, sondern durch ein ständiges Kommentieren udn Bewerten. Kelly nutzt diesen Schauplatz geschickt, um die kollektive Dynamik des Dorfes sichtbar zu machen: ein komplexes Geflecht aus Mitgefühl, Misstrauen und Sensationslust. Ebenso wie der Gemischtwarenladen ist auch die Atmosphäre ein zentrales Element: die schottische Küste, der Sturm, das Meer als fast mythische Kraft, die nimmt und manchmal etwas zurückzugeben scheint. Kelly hält dabei die Balance. Die Geschichte bleibt geerdet, ohne ins Kitschige oder ins reine Schauerliche abzudriften.

Wer ruhige, atmosphärisch dichte Literatur über Verlust, Schuld und eine über Jahre verzögerte Liebe sucht, findet in diesem Debüt ein ebenso spannendes wie tief berührendes Buch. Absolute Leseempfehlung!!!

Zur Autorin

Die Autorin, Julia R. Kelly ist Britin, lebt in Herefordshire, ist Mutter von fünf Kindern, Englischlehrerin. Sie sie selbst sagt, schreibt sie, weil das geschriebene Wort sie auf Reisen führt, die ihr körperlich verwehrt sind – denn sie sitzt im Rollstuhl. Das Geschenk des Meeres ist ihr Debütroman. Er war auf den Longlists mehrerer Preise, wurde mit dem Blue Pencil First Novel Award ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt.


Zeitreise in die Juni Rückblicke der letzten Jahre

Im selben Monat vor einem Jahr, vor zwei oder sogar vor drei Jahren – was war da los bei mir – im Business und Privat!? Eine spannende Frage um sich mit der eigenen Version von damals in Relation zu setzen. Lets have a look (einfach auf das jeweilige Bild klicken)


Und sonst so?

Shortcuts

  • Vor vier Jahren am 15. Juni ist Uwe gestorben

zum ersten Mal gemacht

  • Jemandem eine Spritze gegeben
  • unser Team-Meeting moderiert

doch nicht gemacht

  • Besuch beim Weinzelt der Pfadfinder im Rahmen der Xantener Kirmes
  • das Buch „Findest du Buddha, dann töte ihn“ zuende gelesen – hat mir nicht gefallen
  • Projekt des Monats mit kurzen Sporteinheiten 🙁

genossen

  • Ausflug nach Venray am 04.06.
  • kneippen, fast täglich 🙂
  • Schwäne mit ihren Jungen gesehen als wir um den See spaziert sind
  • im Eiscafe in Kleve einen Schattenplatz finden und den kühlen Luftzug in der Hitze genießen
  • die Party bei Andrea, Leute treffen, die halbe Sommernacht durchtanzen

inspirierend gefunden

  • „A Yogi ist someone who rebels agains suffering“ (Prof Robert A.F. Thurman)
  • „Real compassion is fierce, clear and courageous.“ (Prof Robert A.F. Thurman)

Learnings

  • Kommunikation ist eine Kunst
  • ich kann und darf mich umentscheiden
  • ich muss nicht mit jedem gut auskommen

Hier noch ein paar Bilder aus dem Juni:

Venray again, natürlich mit einem Besuch in unserem Liebslingscafé 🙂
Streetfood-Fest in Moers, ziemlich direkt nach einem fettesten Sommergewitter
Limesfest im APX, Tag 1
Noch mehr Limesfest im APX, Tag 2
Und noch eine festte Showeinlage zum Ende des Limesfestes, Tag 2
Wie gesagt: ScheissHeiss
Da hilft nur Eis
Ein bisschen Lust auf Ladylike für eine ganz besondere Sommerparty am Ende des Monats – das kleine Schwarze hängt auch schon bereit 😉

Und was steht an im Juli?

  • hoffentlich mein erster richtiger Urlaub in diesem Jahr – zwei Wochen Ende Juli und Anfang August – wahrscheinlich Staycation

Wie war denn DEIN Juni? Schreibs mir gerne in die Kommentare! Ich freu mich von dir zu hören bzw zu lesen!


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