Monatsrückblick Mai 2026: Ankommen und integrieren

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Mein erster Gedanke beim Schreiben von meinem Monatsrückblick Mai 2026 war folgender: Ich bin ja dafür, dass wir nicht nur in den Mai HINEIN, sondern durch den Mai HINDURCH tanzen sollten 🙂 Und ein bisschen wie ein Tanz hat sich der Mai auch angefühlt, mal wild, mal wirbelnd und dann auch wieder ruhig und leicht.

Quartalsplanung the 5 Elemente kinda way

Wenn ich den Mai über durch unseren Vorgarten gegangen bin und mich auch sonst in der niederrheinischen Umgebung umgeschaut habe, hatte ich den Eindruck, dass die Natur förmlich explodiert. Überall grünt und blüht es und ich kann den Pflanzen fast schon zuschauen beim Wachsen, so schnell geht das teilweise. Die aufstrebende Kraft des Holz-Elementes, die ja schon seit Mitte/Ende Februar am Start ist, entfaltet sich inzwischen in solch einer Fülle, da ist der Sommer nicht mehr weit 😉

Von der TCM inspiriert zu sein und sich mit der 5 Elemente Lehre zu beschäftigen, führt dazu, Rhythmen und Zyklen klarer zu sehen und diese auch mehr und mehr zu leben. Es begeistert mich zutiefst, diese sich wandelnden Energien in mir selbst und um mich herum zu beobachten. Und auch gerade deshalb macht es mir natürlich eine riesen Freude, mich nun auch wieder meiner Quartalsplanung zu widmen. Sowohl von der Aufteilung her als auch inhaltlich, basiert die nämlich ganz bewusst auf der Basis der 5 Elemente Lehre aus der traditionellen chinesischen Medizin.

Von Ende April bis Mitte Mai befanden wir uns in der Dojo-Zeit Vorsommer, also in der Übergangszeit vom Frühling zum Sommer. Ab Mitte/Ende Mai ging es dann straight in den Sommer, bis wir uns ab Ende Juli bis Mitte/Ende August dann in der Dojo-Zeit Spätsommer, also im Übergang vom Sommer in den Herbst befinden werden.

Nach dem Winter folgte Anfang Februar für zwei Wochen die Dojo-Zeit. Das ist eine Art Pufferzone zwischen den Jahreszeiten. Sie ist immer dem Element Erde und damit der Mitte zugeordnet. Der Einfachheit halber und auch weil die Erde so wichtig ist, nehme ich immer den ganzen Monat als Übergangsphase. Ich achte in dieser Zeit nicht nur auf Stabilität und Balance, sondern ich nutze die Dojo-Zeit auch, um meine vergangene Seasons-Liste auszuwerten und die Liste für die nächste Jahreszeit zu erstellen. So auch jetzt wieder im Übergang vom großen Yin des Winters ins kleine Yang des Frühlings.

Auswertung Seasons-Liste Frühling 2026

Im Mai habe ich nachgehalten, was aus meinen Wünschen, Zielen und Plänen für dieses Frühjahr geworden ist. Ich bin meine Liste nochmal in Ruhe durchgegangen und vor allem hab ich auch noch fehlende „Beweisfotos“ ergänzt. Ich liebe diese Art der „Dokumentation“! Hier ist das Ergebnis der Auswertung (inkl Fotos) meiner Seasons-Liste Frühling 2026:

⬜ 00 Punkte noch offen
✔️ 20 Punkte abgehakt – Juchuh!
🔵 0 Punkte teilweise abgehakt
➜ 03 Punkte verschoben
01 Punkte gestrichen – forget it!
💚 und das ist einfach so, für alles, was ganz besonders toll war :))) (hab ich 5 x Mal vergeben 🙂

Neue Seasons-Liste für den Sommer 2026

Neben der Auswertung meiner Seasons-Liste Frühling habe ich den Mai über so nach und nach meinen neuen saisonalen Wunschzettel erstellt: die Seasons-Liste Sommer 2026. Die enthält meine Wünsche, Pläne und Ziele für die Zeit von Juni bis August. Der August ist dann genau genommen wieder eine Dojo-Zeit, und zwar der Spätsommer als Übergangsphase zwischen Sommer und Herbst. Da werde ich die neue Liste dann auswerten und die nächste Liste für den Herbst erstellen.

Ich liebe meine Seasons-Listen. Sie geben mir Struktur und Fokus. Dennoch ist darauf nichts in Stein gemeißelt, sondern ich nutze sie in erster Linie als Leitfaden und Orientierung. Ich habe festgestellt, dass ich viel mehr umsetze MIT den Seasons-Listen als OHNE sie. Und das ganze macht mir einfach auch richtig Spaß – und genau das soll es auch! Lass dich gerne inspirieren!

Coachingausbildung & Projekt des Monats

Mein Projekt des Monats bestand darin, die NESC-Coachingausbildung abzuschließen. Dazu gehörten im Wesentlichen drei Punkte.
1. noch ausstehende Inhalte nachholen
2. das Zertifikat bestellen
3. ein Feedback zur Ausbildung schreiben und einreichen.
Alle drei Punkte habe ich im Mai erledigt. Da ich, was die Inhalte angeht, nicht wirklich im Rückstand war, nur ein bisschen, hab ich die Ausbildung fast zeitgleich mit dem offiziellen Ende abgeschlossen. Danach hab ich das Zertifikat bestellt und zwei Tage später auch direkt erhalten. Und dann war mir noch wichtig, ein Feedback zu schreiben. Das war auch für mich selbst ein schöner Abschluss. Nachdem ich das Feedback eingereicht hatte, kam mir die spontane Idee, es in Form eines Blogbeitrages auch hier auf meinem Blog zu veröffentlichen: Feedback zur NESC-Coachingausbildung lesen. Mein Projekt des Monats war damit ein voller Erfolg 🙂

Und wie geht es nun mit NESC weiter?

Alle Absolventen bekommen nach der Ausbildung dauerhaft Zugang zum Alumni-Bereich. Das ist ein toller Bonus und für die Zeit nach der Ausbildung mega hilfreich, den die Reise hört ja nach dem Abschluss der Ausbildung nicht auf, sondern geht für mich und auch die anderen Absolventen PERSÖNLICH weiter und als Coach/in fängt sie ja im Grunde jetzt erst richtig an. Der Alumni Bereich ist zum einen sehr hilfreich um selber am Ball zu bleiben, was die eigene Arbeit mit dem Nervensystem betrifft. Und auch als Coaches werde wir da richtig gut supported, denn es finden regelmäßig Calls zu unterschiedlichlichen Themen statt und in den Q&A Sessions können wir weiterhin aufkommende Fragen ansprechen und klären.

Projekt des Monats im Juni

Eigentlich ist das Projekt des Monats seit diesem Jahr immer ein eigener Punkt im Monatsrückblick. Jetzt im Mai war das einmal anders, weil sich das Monatsprojekt auf die Nesc-Ausbildung bezog und die ja auch einen eigenen Punkt im Monatsrückblick ausmacht. In diesem Monat beides beizubehalten wäre dann doppelt gemoppelt gewesen 😉

Ab dem nächsten Monat mache ich, was das Monatsprojekt angeht, einen Schwenk in einen ganz anderen Bereich. Im Juni habe ich als Projekt des Monats auf Folgendes Lust und darüber werde ich im nächsten Monat dann auch wieder in einem eigenen Unterpunkt berichten: ich baue kleine Mikro-Sporteinheiten in meinen (Arbeits)alltag ein. Entweder mindestens 30 Minuten Radfahren nach der Arbeit. Oder während der Arbeit 5-10 Minuten Body-Weight-Training, dh ein paar Liegestütze, einige Squats oder Lunges, gerne in Kombi mit 30 -60 Sekunden Plank 🙂 Das Ganze verteile ich in 1-3 Minuten lange Häppchen, also 3-5 solcher Häppchen über den Arbeitstag hinweg verteilt. Thats it 🙂

Meine Abenteuer als Yogalehrerin

coming soon

I do it MY way – im Mai

Für 2026 lautet meine Intention: I do it MY way. Und das Wort, das diese Intention begleitet ist: (in) Verbundenheit. Wie macht sich das nun in meinem Alltag bemerkbar? Dieser Frage will ich das Jahr über in meinen Monatrückblicken nachgehen.

comin soon


Darüber habe ich diesen Monat gebloggt


Eselsohren des Monats

Wenn du mich schon eine Weile kennst, dann weißt du sicher, wie sehr ich Eselchen liebe. Mindestens genauso sehr, wenn nicht sogar noch etwas mehr, liebe ich gute Bücher. Ein Leben ohne Bücher ist sicherlich möglich, aber im Grunde sinnlos 😉 Für mich fügt Literatur meiner Existenz eine Ebene hinzu, auf die ich nicht verzichten möchte. Deswegen gehts hier auch explizit um Romane, und nicht um Fachbücher. Ich teile hier mit dir, was ich den Monat über gelesen habe und wie es mir gefallen hat. Lass dich gerne inspirieren!

Ghost Stories von Siri Hustvedt

Ich lese Siri Hustvedt seit Jahren. Nein, eigentlich seit Jahrzehnten. Beim Lesen ihrer Werke habe ich permanent das Gefühl, dass sie Dinge ausspricht, die ich selbst (noch) nicht in Worte fassen konnte. Wenn ich gefragt werde, welche Autorin mich wirklich geprägt hat, kommt ihr Name immer zuerst.

Im April 2024 starb Paul Auster an Lungenkrebs. Er war nicht nur einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller seiner Generation, sondern er war auch der Mann von Siri Hustvedt. Die beiden hatten bis zu seinem Tod 43 Jahre miteinander gelebt, geliebt, geschrieben, gedacht, geredet. Die Schreibstimme von Paul Auster ist nun verstummt. Siri Hustvedt schreibt weiter. Das Ergebnis ist Ghost Stories.

Das Buch kreist um Tod und Verlust, Liebe, Sprache und Körpergedächtnis, Trauer als physische Erfahrung und um die Frage, was ein Mensch ist und was bleibt, wenn ein Mensch geht. Es ist ein Memoir, eine Erinnerung, so aufgebaut, wie Erinnerung eben funktioniert: nicht linear bzw chronologisch, sondern fragmentarisch, in aufblitzenden Bildern, Wahrnehmungen, Gerüchen, plötzlichen Einbrüchen des Vergangenen ins Jetzt. Siri Hustvedt verwebt ihre eigenen Rückblicke auf 43 gemeinsame Jahre mit bislang unveröffentlichten Texten von Paul Austers, darunter Briefe an sie und auch Seiten aus einem letzten, unvollendeten Werk, das er für seinen neugeborenen Enkel Miles zu schreiben begann, als er schon wusste, dass er sterben würde. Sie integriert diese Texte, dh sie erscheinen nicht einfach nur als ein Anhang im Buch, sondern werden inhaltlicher Teil.

Einordnung ins Werk

Ich hab alle Bücher von Siri Histvedt gelesen, einige mehrmals. Schon in frühen Romanen wie Die unsichtbare Frau und Die Verzauberung der Lili Dahl lotet Siri Hustvedt die Grenzen von Wahrnehmung, Körper und Identität aus. In Was ich liebte – mein Lieblingsbuch – verbindet sie Kunst, Zwischenmenschliches auf verschiedensten Ebenen, Beziehung in unterschiedlichstem Kontext, Verlust und das Gedächtnis der Dinge auf ihre ganz eigene Weise. Mit ihren Essays und theoretischen Schriften öffnete sie dann immer weitere Räume: Neurowissenschaft, Philosophie des Geistes, Feminismus. Ghost Stories ist das bisher persönlichste Buch, mit dem immer wieder sich zeigenden Beharren darauf, das Fühlen und Denken nicht voneinander zu trennen sind.

Was mich beim Lesen besonders bewegt hat

Das Werk von Siri Hustvedt begleitet, inspiriert und begeistert mich seit vielen Jahren. Ghost Stories trifft mich auf eine besondere Weise. Was ich an ihr immer geliebt habe, ist die Mischung aus Persönlichem und Intellektuellem, Körperlichem und Geistigem, Kunst und Alltag, aus Literatur und Wissenschaft. Die Grenze ist dabei oftmals haarscharf. Sowohl Siri Hustvedt als auch Paul Auster haben ihr Leben in ihre Romane eingewoben. Beide haben reale Erfahrungen, Begebenheiten und Ereignisse verwandelt, verfremdet, umgeschrieben. Die subjektiv erlebte Wirklichkeit ging dabei immer wie durch einen Filter aus Sprache und Form, was das Geschriebene zu Literatur macht anstatt zu einem autobiografischen Text.

In Ghost Stories ist es nun umgekehrt: Das Buch ist explizit autobiografisch, ein Memoir. Und dennoch entsteht beim Lesen das Gefühl, dass hier wieder etwas über das rein Dokumentarische hinausgeht. Die Art, wie Hustvedt Sprache, Form und Reflexion einsetzt, macht aus der persönlichsten Geschichte etwas Allgemeingültiges. Das ist Literatur UND das ist Kunst!

Für mich als Künstlerin, die sich selbst mit dem Thema Tod auseinandersetzt, hat das Buch noch eine weitere Resonanz. Hustvedt beschreibt Trauer nicht als abstrakten Seelenzustand, sondern als etwas Körperliches, Räumliches, Sinnliches: ein leerer Stuhl, der Geruch von Zigarillos, die Kratzer im Fußboden unter dem Lieblingsplatz eines Menschen, die Jacke, die getragen wird, um dem anderen nah zu sein. Das bewegt und inspiriert mich erneut zutiefst!

Fazit

Ghost Stories ist ein außergewöhnliches Buch, das ich, so seltsam das vielleicht klingen mag, mit dem ganzen Körper gelesen habe. Wer Siri Hustvedt schon kennt: dieses Buch lesen. Unbedingt. Wer sie noch nicht kennt: auch lesen. Und dann am besten rückwärts durch ihr Werk wandern. Und genau das mache ich jetzt auch: ihre Bücher nochmal lesen, und die von Paul Auster gleich auch nochmal 🙂


Zeitreise in die Mai Rückblicke der letzten Jahre

Im selben Monat vor einem Jahr, vor zwei oder sogar vor drei Jahren – was war da los bei mir – im Business und Privat!? Eine spannende Frage um sich mit der eigenen Version von damals in Relation zu setzen. Lets have a look (einfach auf das jeweilige Bild klicken)


Und sonst so?

Shortcuts

  • Vor vier Jahren, am 29.05.2022, erschien der erste richtige Blogbeitrag auf diesem Blog hier
  • Musiker aus Estland kennengelernt, geplaudert und spontan zwei CDs gekauft
  • meine Schwester ist Oma geworden (20.05.)
  • die Kollegin, für die dich zurzeit die Vertretung übernehme, hat ihr Baby bekommen (23.05.)
  • meine Akupunkteurin war diesen Monat nicht da, sondern auf Familienbesuch in China
  • ich hab mal wieder die Blog-Kategorien umsortiert

zum ersten Mal gemacht

  • in meinem neuen Team eine Urlaubsvertretung übernommen

doch nicht gemacht

  • am Museumsabend im Kaiser-Wilhelm-Museum teilgenommen

genossen

  • Ausflug nach Venray
  • die Zwitscherbobs, die am Küchenfenster über die Meisenknödel herfallen 🙂
  • die Blumenpracht im Vorgarten 🙂

inspirierend gefunden

  • die Crew der A

Learnings

  • Jeder Tag ist

Hier noch ein paar Bilder aus dem Mai:

Der 1. Mai ist in den Niederlanden kein Feiertag. Das haben wir genutzt und mal wieder einen Ausflug nach Venray in unser Lieblingscafe unternommen.
Wir haben mein Ma am Krefelder Stadtwaldhaus im Biergarten getroffen…
…und bei Sturm und Regen einen ziemlich warmen Nachmittag unter großen Schirmen verbracht. Das fühlte sich schon sehr sommerlich an.
Weinfest aufm Marktplatz in X-Town.
Muttertag in Moers. Zuerst ne Runde über den großen Trödelmarkt, der sich durch die halbe Innenstadt zog, dann Mittagessen in der Nähe des Rosengartens und dann noch ein Käffcken am Marktplatz
Mittelalterfest aka Siegfriedspektakel direkt bei uns gegenüber, im Park an der Mühle
Abend mit Musikprogramm und Gelage an der Taverne 😉
Die Kneipp-Saison ist eröffnet. Ich war schon im Becken im Park und auch im Becken am Hafen. Love it!
Pfingsten war ein recht entspanntes langes Wochenende ohne großen Schnick Schnack – auch mal schön 😉
Finally this time of the year…
..and this…
…and this 🙂

Und was steht an im Juni?

  • Meine Yoga Sutra Studien vertiefen
  • Uwe´s vierter Todestag
  • erster Urlaubstag (langes Wochenende mit freiem Brückentag)
  • OMG Gothic I Remastered erscheint am 05.06. :)))

Wie war denn DEIN Mai? Schreibs mir gerne in die Kommentare! Ich freu mich von dir zu hören bzw zu lesen!


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