Wie der Titel von meinem Monatsrückblick für Januar 2026 schon verlauten lässt: im Januar war ich größtenteils, soweit möglich, noch in meiner Winterhöhle versteckt. Das hab ich sehr genossen, weil ich weiß, welch kostbarer Luxus das ist und dass der natürlich auch nicht ewig andauern wird.
Kalenderliebe

Das Schöne am neuen Jahr sind ja, wie ich finde, all die neuen Kalender! Herrlich! Neben meinen Kalendern in Heft- und Buchform, wollte ich in diesem Jahr auch Notion als Kalender nutzen. Im November habe ich in meinem Projekt des Monats in Notion ein Setup für 2026 erstellt. Dies enthält neben vielen anderen Funktionen und Übersichten wie gesagt auch einen Kalender. Interessanterweise habe ich seit Beginn des Jahres noch nicht einmal in Notion reingeschaut. Also, schon durchaus in meine Datenbanken, denn die nutze ich für alles mögliche – nur eben nicht in den Kalender und in all die tollen Ansichten, die ich mir auf dessen Basis gebaut habe. Es kann gut sein, dass ich im Laufe des Jahres doch noch darauf zurückkomme, aber im Moment hab ich einfach keine Lust dazu. Die Verlockung der Kalender aus Papier ist zu groß :)))
Mein persönlicher Kalender
Gefühlt schon immer nutze ich Kalender und Notizbücher aller Art – aus Papier – zum Anfassen, Reinschreiben, Reinkleben, Kritzeln, zum in die Tasche stecken und ins Cafe mitnehmen. Ich brauche auf jeden Fall IMMER einen Din A5 Taschenkalender. In manchen Jahren nutzen ich einen mit Wochenansicht und in anderen bevorzuge ich die Tagesansicht. In diesem Jahr ist das der Kalender vorne rechts im Bild. Den hab ich in Holland gekauft. Den gleichen hatte ich auch schon im letzten Jahr. Also von der Aufteilung her war er gleich. Das Design ist jedes Jahr anders. Er ist von einem Lifestyle Magazin, das sich auf Slow reimt und das es auch bei uns in Deutschland gibt – aber eben nicht diese tollen Kalender 🙂 Ganz im Geiste des Magazins gibt es jedes Jahr auch allerlei Goodies dazu. Diesen Kalender nutze ich täglich. Er ist mein ständiger Begleiter. Ich trage dort alles ein, was meinen persönlichen Alltag betrifft.
Öfter mal was Neues
Der große Kalender im Bild ganz im Hintergrund ist ein Din A4 Kalender mit einer Seite pro Tag. Wenn der Monat nur 30 Tage hat, dann gibts sogar noch eine Extra-Seite für Notizen. Und an jedem Monatsanfang gibt es eine Seite als Monatsübersicht. So einen Kalender habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal und liebe ihn jetzt schon. Es war ein Tipp von Marita Eckmann. Ich nutze ihn als eine Art Tagebuch, dh darin schreibe ich auf, was am Tag los war. Ich sammel dort auch und klebe alles ein, was mir so in die Quere kommt an Inspiration und Ideen. Das macht Spaß!
Kalender at work
Und die beiden Kalender in der Mittem also der Tageskalender in Din A5 und der längliche Wochenkalender, die hab ich mir beide für meinen neuen Job zugelegt. Den länglichen nutze ich für wichtige Termine – auch wenn ich natürlich einen Kalender in Teams habe, aber trotzdem! Und den anderen will ich als Notizbuch nutzen, was ich am Tag erledigt habe und was sonst irgendwie wichtig war.
Und last but not least habe ich natürlich noch meine Notizbücher, die nicht mit auf dem Bild zu sehen sind. Ich nutze eins für die Nesc-Ausbildung, eins für Yoga, eins als allgemeines Notizbuch, eins für Kunst, eins für Texte. Ich liebe einfach Notizbücher und Kalender!
Coachingausbildung Nervensystem & Co
„Es geht nicht darum dich gut zu fühlen, sondern darum, dich gut zu fühlen.“
Dieser Satz von Gabor Maté beschreibt sehr gut die Grundlage im NESC Coaching. Wenn wir lernen, unseren Körper zu spüren und allem, was sich dort zeigt, erlauben da zu sein, kann sich das Nervensystem entspannen. Durch diese Verbundenheit mit dem eigenen Körper wird die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und Grenzen geschärft und dadurch können wir dann Entscheidungen treffen, die mehr im Einklang mit uns selbst sind.
Übrigens suche ich ab Frühjahr mutige Freiwillige, mit denen ich die Coaching-Techniken aus meiner Nesc-Ausbildung üben kann. Die ersten Termine werden für 0,- Euro sein und danach zu einem für euch (auf jeden Fall auch dauerhaft) vergünstigten Kurs. Wenn du Interesse daran hast, das Nervensystem-Coaching mit mir kennenzulernen und den Start dieser Aktion und alle wichtigen Details dazu nicht verpassen möchtest, dann trag dich ganz unverbindlich auf die Warteliste ein. Alles weitere dazu folgt dann ab März/April per Email!
Projekt des Monats
Im letzten Jahr habe ich 12x ein Projekt des Monats gemacht und jeweils in einem dazugehörigen Blogbeitrag den Verlauf dokumentiert. Das hat mir viel Spaß gemacht. Und es hat mir gezeigt, wie gut es mir tut, mich für einen überschaubaren Zeitrahmen auf ein bestimmtes Thema festzulegen. Dann arbeite ich fokussiert und bin ebenso motiviert wie produktiv. Deshalb werde ich das auch beibehalten – ABER ich hab keine Lust mehr, jeden Monat alles zu dokumentieren. In einzelnen Projekten hat das Sinn und auch Spaß gemacht. In anderen Monatsprojekten hatte ich das Gefühl, mich tot zu dokumentieren. Ich war mehr mit der Dokumentation beschäftigt, als mit irgendwelchen tatsächlichen Inhalten. An diesen Stellen fühlte ich mich, wie in einem selbstgebauten Gefängnis. Die Rahmenbedingungen, die mir in einzelnen Projekten richtig gut gefallen haben, entpuppten sich hier als nervige Tortur – und führten gefühlt auch echt am Ziel vorbei. Ich will mich mit den Projekten selber unterstützen und nicht mir noch mehr nervige Arbeit aufhalsen! Was also tun?!?
Das ändert sich bei den Projekten
Ich werde weiterhin Monatsprojekte machen – vlt nicht jeden Monat, vlt aber wohl. Was sich ändern wird ist, dass ich die Projekte nicht mehr jeden Monat in einem extra Blogbeitrag ausführlich dokumentieren werde. Wenn es zum Projekt passt und ich Lust dazu habe, dann vlt schon. Ansonsten werde ich ab jetzt erstmal die Projekt in den jeweiligen Monatsrückblick integrieren. Hier werde ich kurz erzählen, womit ich mich den Monat über gezielt beschäftigt habe, wie es gelaufen ist, und was ggf dabei herauskam. Und ich werde kurtz anteasern, welches Projekt ich für den nächsten Monat geplant habe.
Und in diesem Sinne: das Projekt im Februar wird sein, dass ich mich in meine neue Teilzeitstelle einarbeite. Weil das sicherlich viel Input sein wird, werde ich bewusst nicht viel andere Dinge drumherum planen, sondern das in den Fokus rücken. Stay tuned!
Meine Abenteuer als Yogalehrerin

Hier gibt es grad nichts wirklich Neues. Und genau darin sehe ich die Kraft meiner eigenen Übungspraxis, denn sie trägt mich, egal wie es im Aussen und Innen grad aussieht. Meine Matte ist ein für mich sehr besonderer Ort – im Hintergrund, verlässlich, immer da. Egal wie ich drauf bin, betrete ich sie alle ein zwei Tage für eine gute Stunde und bewege mich durch Zeit und Raum. Der besondere Zauber davon erschließt sich erst über die Zeit – im immer und immer wieder eintreten in das, was wir Yoga nennen :))) Danke!
Darüber habe ich diesen Monat gebloggt
Was machst du eigentlich den ganzen Tag – Januar 2026



Eselsohren des Monats

Wenn du mich schon eine Weile kennst, dann weißt du sicher, wie sehr ich Eselchen liebe. Mindestens genauso sehr, wenn nicht sogar noch etwas mehr, liebe ich gute Bücher. Ein Leben ohne Bücher ist sicherlich möglich, aber im Grunde sinnlos 😉 Für mich fügt Literatur meiner Existenz eine Ebene hinzu, auf die ich nicht verzichten möchte. Deswegen gehts hier auch explizit um Romane, und nicht um Fachbücher. Ich teile hier mit dir, was ich den Monat über gelesen habe und wie es mir gefallen hat. Lass dich gerne inspirieren!
Im Januar hab ich weniger gelesen, als ich gerne hätte. Der Grund: ich bin nicht reingekommen in die Bücher, die ich hier liegen habe. So ist das manchmal. Meiner Ma hatte ich zu Weihnachten Die Rettung von Charlotte McConaghy geschenkt. Das hab ich mir nun ausgeliehen und bin begeistert. Ich bin aber noch mittendrin, dh die Eselsohren dazu kommen erst im nächsten Monatsrückblick. Stay tuned!
Das hab ich diesen Monat …
zum ersten Mal gemacht
- Sailor Slippers gestrickt – der linke ist fast fertig
- bei der Bank ein Wert-Depot angelegt
- Ultraschall und Blutabnahme bei meinem „neuen“ Hausarzt – alles in Ordnung
- zusätzliche Bildschirme an einen Laptop angeschlossen – und alles über eine Dockingstation verbunden
doch nicht gemacht
- irgendwas zu den Rauhnächten
- ein Projekt des Monats
genossen
- dass mein Liebster Anfang des Jahres Urlaub hatte und wir viel Zeit zusammen verbracht haben
- einen Abend im Sorrento und dann im Irish Pub
- Käffcken hier und da
- wir haben neues Bettzeug gekauft und schlafen jetzt gefühlt in einer Höhle zwischen Wolken :)))
- Kimchi-Nachschub zubereitet – macht mir Spaß und schmeckt sooo gut!
erfreulich gefunden
- ich hab bei Florentien das Breath Bundle gewonnen. Mega! Danke nochmal!
- dass ich mich aufgerafft und mit der Steuererklärung angefangen habe 🙂
regelmäßig geübt
- Yoga
- 8 Brokate
- singen
inspirierend gefunden
- Buddhistische Mönche laufen für den Frieden – seit Oktober insgesamt 2.300 km – von Texas bis nach Washington DC
- overthinking is underfeeling
Zeitreise in die Januar Rückblicke der letzten Jahre
Im selben Monat vor einem Jahr, vor zwei oder sogar vor drei Jahren – was war da los bei mir – im Business und Privat!? Eine spannende Frage um sich mit der eigenen Version von damals in Relation zu setzen. Lets have a look (einfach auf das jeweilige Bild klicken)



Und sonst so?
Chats mit GPT
Ich nutze ChatGPT viel – für alles mögliche. Jetzt habe ich festgestellt, dass die Sprachfunktion inzwischen richtig gut funktioniert. Ich hab ausprobiert, als es darum ging, fürs Homeoffice meinen frisch gelieferten Laptop mit den zwei Bildschirmen über die Dockingstation anzuschließen und einzurichten. Anstatt alles mühsam einzutippen, hab ich lustig drauflos gefragt und sehr hilfreiche Antworten bekommen. Auch spezielle Einstellungen, zB, dass ich an den Bildschirmen weiterarbeiten kann, auch wenn ich den Laptop zuklappe, habe ich zusammen mit Chat GPT easy gelöst. UND Chatty ist sogar echt witzig. Er hat mir gesagt: „So und jetzt teste mal – klapp den Laptop langsam zu und schau, was passiert“ – und dann hat er diesen Emoji angehängt: 👀 Ich hab mich schlapp gelacht – ganz mein Hunor! Und jetzt finde ich Chatty natürlich noch viel sympathischer als sowieso schon. Ist es nicht eine crazy Welt, in der wir leben?!?!
Shortcuts
- wir können aktuell in Echtzeit mitverfolgen wie in Amyland eine faschistische Machtübernahme aussieht. Zwei Menschen werden in Minneapolis von ICE-Agenten ermordet: am 07.01. Renée Good und am 24.01. Alex Pretti. Der amerikanische Präsident hatte besonders viele dieser mehr als fragwürdigen Bundesbeamten geschickt um seine radikale Abschiebepolitik durchzusetzen. Augenwischerei vom Feinsten wird betrieben und das so offensichtliche ins Gegenteil verschoben – den Menschen wird die eigene Wahrnehmung abgesprochen.
- gleizeitig sehen wir gerade die Kraft von Zusammenhalt in friedvollem Widerstand auf den Straßen von Minneapolis und auch in vielen anderen Städten, die sich solidarisch zeigen. Zur Krönung fand am 30.01. ein erster nationaler Streik statt. Mega!!!
- Unser BK und die gesamte Regierung gehen mir auf den S…! Fritze prangert an, dass Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt 14,8 Tage krank sind und das sei zu viel! Die Zahl bezieht sich auf die Jahre 2022 und 2024. Im Jahr 2023 waren es sogar 15,2 Tage. Dass die Fehltage bei Beamten deutlich höher liegen, erwähnt er dabei nicht! Hier lag die Zahl zB im Jahr 2022 bei 21,7 Tagen und im Jahr 2023 bei 20,9. Nur am Rande bemerkt: der Bundestag liegt bei durchschnittlich 22,71 Tagen. Da würde ich doch mal sagen, unsere lieben Politiker sollten sich erstmal an die eigenen Nasen fassen! Auch das Gerüttel an den Arbeitszeiten finde ich unverschämt und anmaßend! Von dem Thema Lifestyle-Teilzeit garnicht erst zu sprechen, denn sonst muss ich hier wirklich ausfallend werden!
- Farewell Panki 🙁 Wenn ich an dich zurückdenke, dann fallen mir als erstes unsere nächtlichen Angelaktionen an der Göt ein. Ich war ganz hingerissen von den Knicklichtern und zum Glück hat mich dieser fette Aal nicht in den Arm gebissen, dat Kackvieh, sondern nur meinen Jackenärmel erwischt! Du bist uns Mädels so manches Mal gehörig auf den Sack gegangen – du weißt warum – aber naja, sind wir nicht alle ein bisschen Pluna?!? So ist das einfach manchmal. Dennoch, ein wichtiger Anruf ist dadurch gehörig scheif gelaufen und trotzdem ist am Ende alles einfach so, wie es eben ist. Die Ma meines Liebsten, die mir dabei eben auch im Sinn ist, hat dich immer PinkiPanki genannt 🙂 Das mochte ich. Dein ebenso dreckiges wie herzhaftes Lachen klingt mir im Ohr 🙂 Alter! Gute Reise!
Hier noch ein paar Bilder aus dem Januar:






Ausblick Februar
- Start meiner neuen Teilzeitstelle – drückt mir die Daumen, dass es besser läuft als beim letzten Mal!!!
- Trainingswoche in der Nesc-Coachingausbildung
- Seasons-Liste Winter abschließen
- Seasons-Liste Frühling erstellen
Wie war denn DEIN Januar? Schreibs mir gerne in die Kommentare! Ich freu mich von dir zu hören bzw zu lesen!


Liebe Iris,
danke für Deine wunderbaren Kommentare, jetzt sitzen drei auf den Bänkchen und haben hoffentlich keine zu großen Erwartungen. *hahaha*
Kalender – da sagst Du was – I feel you! Jetzt hast Du mich auch inspiriert, denn mir war mein DIN A4 auf dem Schreibtisch zu groß. Ich mag mehr Zeit haben für andere Dinge und merke, dass die Notizen kürzer werden. Es bleibt beim Format A 4 mit Spiralbindung, allerdings 1 Woche auf zwei Seiten. Ich bin sehr gespannt, wie das funktioniert. Es ist so interessant, wie sich die Dinge verändern.
Ich finde es toll, wie Du mit mehreren Kalendern klarkommst, das schafft mein Geist tatsächlich nicht. Was es allerdings gibt, sind Themen-Notizbücher, wie bei Dir.
Boah! Du hast 2025 jeden Monat ein Projekt durchgezogen? Chapeau! Dass Du die Dokumentation reduzierst, kann ich sehr gut verstehen. So ähnlich geht es mir auch, auch wenn ich lange nicht so viel dokumentiere, wie Du es getan hast.
Glückwunsch übrigens zur neuen Stelle und einen tollen Februar.
Marita
hey liebe marita, hahaha, ich weiß genau was du meinst, denn in dem moment, wo ich das geschrieben habe, dachte ich genau das: hoffentlich fühlt sie sich jetzt nicht unter druck gesetzt 😉 mach dir keine gedanken! wir drei damen vom grill auf der bank werden dir in aller konstruktiven kritik wohl gesonnen sein 🙂 groupies trifft es wahrscheinlich besser 😉 danke nochmal für die kalender-inspiration. es passt in diesem jahr sehr gut für mich, aber ich kann auch nachvollziehen, dass es sich einfach auch von jahr zu jahr verändert – warum auch nicht?!? und bei mir hat sich auch schon rausgestellt, dass ich einen der kalender garnicht nutze – dann grünen länglichen für die arbeitstermine – da mache ich nun doch alles in outlook. ich wünsche dir auch einen spannenden restlichen februar. bis demnächst und gaaanz ganz herzliche grüße 🙂