Das Starter-Kit für dein Human Design Experiment. Plus: meine 5 besten Umsetzungstipps!

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Wenn du anfängst dich mit deiner Human Design Chart zu beschäftigen, kann das am Anfang sehr überwältigend sein – all diese Formen, Linien und Symbole, all diese Begriffe und dazugehörigen Bedeutungen. Und dann stehst du da mit einem Berg an Informationen und fragst dich: und jetzt? wo fang ich an?

Typ, Strategie und Autorität

Drei Aspekte deiner Chart sind wirklich ELEMENTAR und weißt du was!? Diese drei Aspekte BLEIBEN elementar.
Selbst wenn du dich im Laufe der Zeit weiter und weiter in deine Chart vertiefst, wirst du im Alltag, in der konkreten Umsetzung, immer wieder auf diese drei Aspekte zurückkommen: Typ, Strategie und Autorität.

Ich sehe so häufig, wie schnell diese grundlegenden Elemente übergangen werden, weil natürlich die Chart so viel mehr an tiefem Wissen zu bieten hat und es für viele sehr reizvoll zu sein scheint, dort sehr schnell sehr tief einzutauchen.
ABER, und das gilt BESONDERS am Anfang: die Frage ist nicht, wie du noch tieferes Wissen bekommst, sondern die Frage ist, wie du das ELEMENTARE Wissen ANWENDEST und VERKÖRPERST! Denn bevor du Typ, Strategie und Autorität nicht durch eigene konkrete Erfahrungen verinnerlicht und in dein Leben integriert hast, bringt es nichts, noch weiter in die Tiefe zu gehen und dich mit den Toren und Kanälen oder zB mit deinem Lebensthema zu beschäftigen. Selbst die Zenter würde ich zunächst weglassen, da auch die meiner Meinung nach für den Anfang schon viel zu viel und vor allem auch unnötig sind!

Ich kann es garnicht oft genug sagen: in den drei Aspekten Typ, Strategie und Autorität liegt für den Anfang alles was du brauchst um dein eigenes Human Design Experiment zu starten. Denn in Typ, Strategie und Autorität liegt so viel Weisheit, die erforscht und vor allem gelebt werden will! Interessant ist also, wie du dieses grundlegende Wissen am besten ANWENDEST, wie du dich wirklich damit VERBINDEST und es in deinem Leben, in deinen Alltag VERKÖRPERST!? Denn dann erfährst du die wirkliche Magie von Human Design 🙂

In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir die Typen und die dazugehörige Strategie und ich gehe auf die einzelnen Autoritäten ein – damit du diese drei Aspekte für dich wirklich nochmal richtig gut greifen kannst. Such dir die Aspekte raus, die laut deiner Chart zu dir gehören. Deine Chart kannst du übrigens hier oder hier kostenlos erstellen.

Und am Ende habe ich dann noch meine 5 besten Umsetzungtipps für dich zusammengestellt, was du im Alltag konkret tun kannst, um dich mit deiner Energie zu verbinden und somit Typ, Strategie und Autorität auch wirklich in deinem Alltag zu LEBEN und deine ganz eigenen Erfahrungen damit zu machen! Lass uns also loslegen!

Die 5 Typen und ihre Strategie

Es gibt 5 Energietypen im Human Design und jeder bringt seine eigene energetische Grundstruktur mit. Der Typ beschreibt wie dein Energiefeld, deine Aura, aufgebaut ist und wie sie in der Welt funktioniert und auf andere wirkt.

Jeder Typ hat zudem eine eigene Strategie mit seiner Umwelt zu interagieren um auf höchste und beste Weise die eigene Energie zu nutzen und zum Ausdruck zu bringen und zwar so, dass möglichst viel Flow und möglichst wenig Widerstand aufkommen, während du durchs Leben gehst und dein Leben gestaltest.

Und jeder Typ hat eine Signatur und ein Nicht-Selbst-Thema. Das sind bestimmte Gefühle bzw Empfindungen, die anzeigen, ob ich mich im Einklang mit meiner Energie befinde (Signatur) oder ob ich meine Strategie vernachlässigt habe und daher energetisch gesehen vom Weg abgekommen bin (Nicht-Selbst).

Der Manifestor

Der Manifestor hat eine eher geschlossene und gleichzeitig nach außen drückende Aura. Weil er dadurch so in seiner Energie ist und auch als einziger Energietyp neue Dinge initiieren darf und seine Aura im Grunde dafür den Weg freiräumt, hat er die Strategie zu informieren, also seiner Umwelt Bescheid zu sagen, was er als nächstes vorhat. Die Signatur des Manifestors ist Frieden und das Nicht-Selbst-Thema ist Wut.
Als Manifestor willst du ungehindert deine Visionen und Träume in die Umsetzung bringen, was dir das Gefühl gibt in Frieden mit dir und der Welt zu sein. Wirst du unterwegs irgendwie gebremst, kannst du ganz schön ungemütlich und wütend werden.
Indem du also frei und selbstbestimmt handelst und andere darüber informierst, wirst du Widerstände und damit Wut sowohl im Innen als auch im Außen vermeiden und ein Gefühl des Friedens erzeugen.

Der Generator

Die Aura des Generators ist sehr offen, anziehend und einhüllend, womit er die Dinge in sein Energiefeld hineinzieht. Die dazugehörige Strategie ist mit dem Bauchgefühl auf das zu reagieren, was das Leben ihm bringt. Seine Signatur ist Freude und das Nicht-Selbst-Thema des Generators ist Frustration.
Als Generator willst du etwas erschaffen im Leben. Hier wirst du allerdings schnell als Arbeitsbiene abgestempelt. Ja, du hast Zugang zu einer großen Menge an Lebensenergie und kannst daher über einen langen Zeitraum hinweg viel leisten, aber NUR, wenn du dich mit Dingen beschäftigst, für die du BRENNST, auf die du wirklich LUST hast. Dann bist du unermüdlich und kannst es in deinen ein oder zwei Lieblingsbereichen nach und nach zu wahrer Meisterschaft bringen.
Indem du darauf wartest, dass die Dinge zu dir kommen, auf die dein Sakral dann reagieren kann, und indem du deine Energie nur für die Dinge einsetzt, die auch wirklich dein inneres Feuer entfachen, wirst du Widerstände und damit Frust vermeiden und ein Gefühl der Erfüllung und Freude erzeugen.

Der Manifestierende Generator

Der Manifestierende Generator ist eine Mischung aus Manifestor und Generator, bildet aber einen ganz eigenen Typen. Seine Aura ist offen und magnetisch. Seine Strategie ist genau wie beim Generator mit dem Bauchgefühl auf die Dinge zu reagieren. Im Unterschied zum Generator ist es für dich aber wichtig, neue Dinge, die dich begeistern, erstmal auszuprobieren, um im Moment des Tuns zu spüren, ob es das richtige ist oder nicht. Gleichzeitig darf der MG genau wie der Manifestor, sein Umfeld informieren wo er gerade seine Energie einbringen möchte. Bei ihm geht es also darum diese beiden Energien in sich unter einen Hut zu bekommen. Die Signatur des MGs ist Befriedigung und das Nicht-Selbst-Thema ist Wut und Frust.
Als MG legst du viel Wert auf Freiheit und Autonomie und du möchtest das Leben in seiner ganzen Fülle erleben und genießen. Du bist ein funkensprühendes Multitalent und wenn du deiner Freude und Leidenschaft folgst, dann kannst du dich für viele verschiedene Dinge begeistern und dann springt auch deine Energie auf alles und jeden über. Für dich ist es ganz natürlich, wechselnde Lebenswege zu gehen und viele Projekte gleichzeitig am Start zu haben, zwischen denen du hin und her springst, je nach Lust und Laune. So findest du interessante Abkürzungen und oftmals auch ungewöhnliche und innovative neue Verbindungen zwischen einzelnen Themengebieten.
Indem du lernst, den schmalen Grad zwischen Initiieren und Abwarten, bis das Leben dir etwas Neues anbietet, auf das du reagieren kannst, zu meistern und indem du lernst, andere darüber zu informieren, was deine aktuellen Pläne und Vorhaben sind, wirst du Widerstände und damit Wut und Frust vermeiden und ein Gefühl der Befriedigung in dir erzeugen.

Der Projektor

Die Aura des Projektors ist spitz und somit sehr fokusiert. Dadurch dringt er leicht in die Energiefelder der anderen ein und kann sie energetisch sehen und aufnehmen. Die dazugehörige Strategie ist, auf eine Einladung warten. Die Signatur des Projektors ist der Erfolg und das Nicht-Selbst-Thema Verbitterung.
Als Projektor legst du viel Wert auf innere Ruhe und deinen inneren Frieden, weil dir das hilft, in deiner Klarheit zu bleiben. Du strahlst auf natürliche Weise eine besondere Tiefe aus und du kannst aufgrund deiner energetischen Gegebenheiten andere Menschen wirklich tief sehen. Es ist deine Superpower, Systeme schnell zu durchblicken und zu verstehen und dort auch eventuelle Fehler zu erkennen. Außerdem ist es deine besondere Gabe, Energien zu leiten und zu lenken. besonders die von sakralen Wesen, also Generatoren und MGs. Wenn du das auf die höchste und beste Weise meisterst, kannst du darin im Laufe deines Lebens wirkliche Weisheit erlangen. Projektoren werden daher auch die Leader der neuen Zeit genannt, die fern von „höher, schneller, besser“ gerne „Leistung“ und „Erfolg“ aus ihrer Perspektive neu definieren dürfen.
Indem du lernst, dir selber all die Wertschätzung zu geben, die du dir wünschst und indem du lernst in Interaktion mit anderen abzuwarten bis du dich anerkannt fühlst und eine Einladung zum Handeln erhältst, die du dann annehmen kannst oder nicht, je nachdem was deine Autorität dir sagt, wirst du Widerstände und damit ein Gefühl der Verbitterung in dir vermeiden und stattdessen mehr und mehr in deinen persönlichen Erfolg hineinwachsen.

Der Reflektor

Der Reflektor hat eine dichte aber gleichzeitig auch sehr fließende Aura, mit der er die Energiefelder der anderen förmlich abtasten und widerspiegeln kann. Einmal den Mondzyklus zu durchlaufen ist seine Strategie. Seine Signatur ist die Überraschung und das Nicht-Selbst-Thema des Reflektors ist die Enttäuschung.
Als Reflektor sind all deine Zenter undefiniert. Dadurch nimmst du die Energien aus deiner Umgebung auf und spiegelst diese zurück. Deshalb ist es so essentiell, dass du dich in der für dich richtigen Umgebung befindest und mit den für dich richtigen Menschen umgibst. Du bist das Herzstück deiner Community und für dich ist es wichtig, auch diesen Teil zu leben, denn an dir kann man, wie an einem Indikator, ablesen, wie es um die Gemeinschaft und um die Umwelt, deren Teil du bist, bestellt ist. Gehts dir gut, dann heißt das, dass auch in deiner Community alles rund läuft. Gehts dir schlecht, bedeutet das, dass es irgendwo in deinem Umfeld gewisse Disbalancen gibt, die angeschaut werden sollten. Gleichzeitig ist es für dich essentiell, eine gute Balance zu finden zwischen Gemeinschaft und Me-Time, also bewusst Gemeinschaft zu leben und dich ebenso bewusst auch immer wieder daraus zu lösen und von allen Fremdenergien zu befreien und zu dir selbst zurückzukommen. Das geht am besten in energetisch neutralen Räumen, wie zB in der Natur.
Indem du lernst, dich mit dem Mondzyklus zu verbinden und dich auch nach den jeweils aktuellen Transiten auszurichten und indem du erkennst, wie wichtig eine positive Umgebung und die dich umgebenden Menschen für dich sind, wirst du Widerstände und damit ein Gefühl der Enttäuschung vermeiden und stattdessen offen dafür bleiben, dich jeden Tag aufs Neue vom Leben überraschen zu lassen.

Die 7 Autoritäten

Deine Autorität ist deine Entscheidungsweisheit, mit der du energetisch passende Entscheidungen für dich und dein Leben treffen kannst, die dich dabei unterstützen, dein höchstes Potential zu entfalten.

Wir neigen dazu, Entscheidungen rational im Kopf zu treffen, pro und contra abzuwägen. Eigentlich weiß aber dein KÖRPER viel besser was gut für dich ist und wo es energetisch gesehen für dich langgeht. Das kann auch durchaus von der Meinung deines Verstandes abweichen. Wie sich diese innere Stimme bei dir zeigt und wie du sie am besten für dich nutzt, das verrät dir deine Autorität und davon gibt es im Human Design sieben Stück:

Emotionale Autorität – die Gefühlsentscheidung

Bei Entscheidungen ist es wichtig, dass du dir genug Zeit lässt um deine emotionalen Wellen zu durchlaufen und deine Entscheidung in einem Moment der Klarheit zu fällen. Für dich ist der Satz „da schlaf ich nochmal eine Nacht drüber“ Gold wert. Lass dich nicht unter Druck setzen und nimm dir die Zeit, die du brauchst, bist du so klar wie möglich spürst, welche Option sich für dich am besten anfühlt.

Sakrale Autorität – die Entscheidung aus dem Bauch heraus

Mit der sakralen Autorität entscheidest du spontan, ganz direkt im Hier und Jetzt. Lass die verschiedenen Optionen auf dich zukommen und spüre dann nach, wie dein Beuchgefühl darauf regiert. Folge diesem inneren Gefühl von „Yesss, DA hab ich BOCK drauf!“ Sehr hilfreich sind an dieser Stelle übrigens einfache Ja-Nein bzw dies-oder-das Fragen. Wenn dein Bauch nicht anspringt oder sich sogar zusammenzieht, erlaube dir unbedingt, an dieser Stelle Nein zu sagen.

Milz Autorität – die intuitive Entscheidung

Du spürst ganz direkt im Hier und Jetzt was für dich das Richtige ist. Vertraue auf deine innere Stimme, die sich wie ein inneres Wissen, wie feine blitzschnelle Impulse in deinem Körper zeigt.

Ego Autorität – die Entscheidung mit dem Herzen

Spüre nach, was du konkret willst und was du nicht willst, aus deinem Herzen heraus. Scheu dich nicht, hier „egoistisch“ zu sein und bei deinen Entscheidungen ausnahmslos deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu folgen. Welche Option bringt dir mehr? Spüre nach, was du wirklich brauchst und was nicht. Wie zeigt sich das im Körper?

Selbstprojizierende Autorität – die Entscheidung mit Hilfe der Stimme

Du triffst deine Entscheidung, indem du deine Optionen sprachlich zum Ausdruck bringst und diese in gewisser Weise verbal abwägst. Sprich nicht aus dem Kopf heraus, sondern lass deinen Gedanken freien Lauf und spüre beim Sprechen in deinen Körper hinein? Welche Option macht dich glücklich? Bei welcher Option hast du das Gefühl, sie geht in die „richtige“ Richtung? Welche Option bringt dich auf deinem Weg ein Stückchen weiter?

Mentale Autorität – die Entscheidung mit Hilfe der Umgebung

Suche das Gespräch mit Menschen, denen du vertraust. Nicht damit sie dir einen konkreten Rat geben, sondern damit sie dir zuhören. Sprich über einige Tage hinweg mit unterschiedlichen dir vertrauten Personen über deine jeweiligen Optionen, zu denen du eine Entscheidungen treffen möchtest.. Nimm alle Informationen, die du beim Sprechen entwickelst und zusammenträgst, auf und spüre, welche Entscheidung sich nach und nach herauskristallisiert.

Lunare Autorität – die Entscheidung im Einklang mit dem Mond

Bei großen und für dich wichtigen Entscheidungen ist es essentiell, dass du dir einen Mondzyklus Zeit nimmst um alle Energien, die in dieser Zeit aufkommen, einmal durchzuspüren. Auch Probezeiten und Testphasen können sehr hilfreich für dich sein um in die Optionen konkret hineinzuspüren. Bei kleineren alltäglichen Entscheidungen kannst du immer im Hier und Jetzt in deinen Körper hineinfühlen und einfach nach dem gehen, was sich jetzt in diesem Moment für dich gut anfühlt.

Wichtig!

Für deine Autorität gilt das gleiche wie bei der Strategie deines Typen: je mehr du sie ignorierst, also Ja zu Dingen sagst, die eigentlich ein Nein sind, desto mehr wirst du feststecken und das Gefühl haben, dass irgendwie alles schief läuft und du im Leben nicht richtig weiterkommst. Da macht sich dann dein Nicht-Selbst-Thema bemerkbar. Zur Erinnerung: beim Manifestor ist das Ärger, beim Generator Frust, der MG fühlt Frust und Ärger, der Projektor fühlt Verbitterung und beim Reflektor kommt Enttäuschung auf. Wenn du also dein Nicht-Selbst-Thema spürst, dann komm zurück zu deiner Autorität.

Je mehr du deiner Strategie und Autorität folgst, desto mehr kann das Leben dir genau die Dinge, Menschen oder Situationen schicken, die für dich gedacht sind und die dich leicht, frei fühlen lassen und die dich im Flow und in deiner Energie hoch halten. Da macht sich dann deine Signatur bemerkbar, also das Gefühl, das aufkommt und anzeigt, wenn du im Einklang mit deinen Energien lebst. Zur Erinnerung: beim Manifestor ist es ein Gefühl von im Frieden mit sich und der Welt zu sein, der Generator fühlt Freude und Genuss, der MG fühlt Befriedigung, beim Projektor kommt ein Gefühl von Erfolg auf und der Reflektor fühlt sich vom Leben positiv überrascht.
Wenn du also deine Signatur spürst, dann weißt du, du bist im Einklang mit deiner Energie, du lebst Typ, Strategie und Autorität auf die höchste und beste Weise. Weitermachen! 😉 Denn je mehr du in dieser Richtung unterwegs bist, wird sich dir schon so viel zeigen und wird es schon so magisch werden. Einfach weil du mehr und mehr zum Magnet wirst für alles, was für dich gemacht ist 🙂 und plötzlich so vieles wie von selbst auf seinen Platz fällt und die Dinge sich leicht anfühlen.

Du hast jetzt alles was du brauchst!

Typ, Strategie und Autorität haben im Human Design oberste Priorität und sind wie ein Kompass, nach dem du wirklich dein ganzes Leben ausrichten kannst! Der nächste Schritt ist NICHT noch mehr Informationen zu sammeln, sondern der nächste Schritt ist dein eigenes Human Design Experiment zu starten um deine Erfahrungen mit deiner Energie zu machen und diese Aspekte, diese Informationen IN DIR zu verankern und tatsächlich zu VERKÖRPERN und zu LEBEN.

Human Design ist kein theoretisches Regelwerk, dem man einfach folgen soll oder muss. Das wird so häufig falsch verstanden! Sondern es geht darum, dass DU es LEBST und deinem Blueprint deinen ganz eigenen Ausdruck gibst. Human Design können wir mit dem Verstand lernen, aber wirklich erfahren können wir es nur über den Körper!

Probiers aus!

Und wie du das ganz konkret machen kannst, dazu habe ich jetzt hier hilfreiche Tipps für dich:

Meine 5 besten Umsetzungstipps für dein persönliches HD-Experiment

Schau zuerst mal, welcher Apekt am meisten mit dir resoniert. Ist es deine Strategie? Oder fühlen sich deine Signatur oder dein Nicht-Selbst-Thema sehr vertraut für dich an? Vlt findest du dich auch am ehesten in deiner Autorität wieder und dir fällt direkt eine Situation ein, wo du deiner Autorität entsprechend eine Entscheidung getroffen hast. Oder wo du vlt deine Autorität ignoriert hast und nun im Nachhinein siehst, dass da der Punkt war, ab dem auf einmal alles ins Stocken geraten ist!? Dann kannst du mit dem Aspekt, der dich am ehesten anspricht, beginnen.

Und wenn nichts konkret resoniert oder du nicht weißt, wo du ansetzen könntest, dann nutze gerne die Reihenfolge, die ich dir im Folgenden vorschlage, dh fang am besten damit an, dich mit deinem Energietyp zu verbinden, erkunde dann die dazugehörige Strategie und spiele im weiteren Verlauf mit den Aspekten deiner Autoität. Irgendwann fließt das eh alles ineinander, aber für den Anfang ist es schon gut, die Aspekte erstmal einzeln zu betrachten und kennenzulernen.

1 – Verbinde dich mit der Energie deines Typen (Signatur und Nicht-Selbst-Thema)

Was sind die Signatur und das Nicht-Selbst-Thema deines Energietypen? Verbinde dich mit diesen Energien. Spür da hinein – und reflektiere, wann diese Gefühle und Empfindungen in deinem Leben schonmal aufgetaucht sind. Nimm einfach immer das, was dir als erstes dazu einfällt.

Also wenn du zB Generator bist, dann frag dich: wann hab ich zuletzt oder irgendwann sonst in meinem Leben Freude und/oder Genuss empfunden und warum? Und wo genau spürst du das im Körper? Und wann war ich zuletzt oder irgendwann sonst in meinem Leben so richtig frustriert und warum? Was war da los? Und wo genau spürst du das im Körper?

Oder wenn du Projektor bist, dann frag dich: wann habe ich mich schonmal so richtig erfolgreich gefühlt? Was bedeutet Erfolg überhaupt für mich? Und wie fühlt sich mein Körper dann an? Und wann war ich zuletzt so richtig verbittert und warum? Was war da los? Und wo genau hast du das in deinem Körper wahrgenommen?

Und dann nimm dir vor, in der nächsten Woche mal zu beobachten, ob diese beiden Gefühle in deinem Alltag auftauchen. Und wenn ja, wann und wo? Nimm es ganz bewusst wahr. Mach dir auch gerne Notizen dazu!

Und dann kannst du noch einen Schritt weiter gehen und dich im Alltg bewusst auf dein Signatur-Gefühl konzentrieren und mal auszuprobieren, wie du mehr davon in deinen Alltag bringen kannst. Wenn du zB Manifestor bist, dann spiel mal damit, was du tun oder lassen könntest um dich friedvoller zu fühlen.

2 – Erkunde deine Strategie

Erforsche doch mal, wo du schon Aspekte deiner Strategie lebst.

Also wenn du zB Manifestor bist, dann frag dich: wann habe ich schon mal jemandem Bescheid gesagt, dass ich gleich dies und jenes vorhabe und wie war das? Wie hat sich das angefühlt? Und wann mach ich einfach mein Ding, OHNE irgendwen da mit einzubeziehen? Wie reagiert dann mein Umfeld darauf? Gabs schon mal Probleme deswegen? Wenn ja, welche und wie ist das genau abgelaufen?

Oder wenn du Reflektor bist, dann schau mal wann du dir genug Zeit lässt, um alle Energien durchzuspüren und wie fühlt sich das an? Wie reagiert dein Umfeld darauf? Kennst du die aktuellen Transite?

3 – Spiele mit deiner Autorität

Jetzt wirds spannend, denn nun kannst du dich versuchsweise mal ganz bewusst bei deinen Entscheidungen von deiner Autroität leiten lassen.
Fang bei kleinen Entscheidungen an und wenn du hier deine ersten Erfahrungen gemacht hast und dich gut und sicher damit fühlst, kannst du übergehen zu größeren Entscheidungen. Du kannst auch eine bewusste tägliche Übung draus machen.

Wenn du zB die Emotionale Autorität hast, dann entscheide bewusst nach deinem Gefühl. Lass dir zwei drei Tage Zeit und beobachte, wie sich deine Entscheidung vlt auch mit welchselnden Gefühlen mit verändert? Und schau mal, an welchem Punkt dann Klarheit aufkommt oder wann die Klarheit zumindest am größten ist?

Oder wenn du die Mentale Autroität hast, dann schau mal, welchen Menschen in deinem Umfeld du vertraust und spricht mit ihnen über deine Optionen. Geh das ruhig mit mehreren Personen durch und beobachte mal, wann genau Klarheit darüber aufkommt, für welche Option du dich entscheiden möchtest?

4 – Weniger ist mehr

Lass dir Zeit und nimm dir pro Tag oder pro Woche, gerne auch pro Monat maximal ein zwei Aspekte vor und spiel damit in deinem Alltag. Wenn du zB mit der Signatur und dem Nicht-Selbst deines Energietypen beginnst, dann schau mal für die nächsten ein zwei Wochen, wann und wo diese Gefühle aufkommen. Du kannst es auch noch weiter runterbrechen und dich zB für einen Monat auf das Nicht-Selbst-Thema fokussieren und im nächsten Monat auf das Signatur-Gefühl. Und wenn du merkst, dass du da schon ein gewissen Gespür entwickelt hast, dann gehst du über zur dazugehörigen Strategie und erkundest diese. Und wenn du auch hier merkst, dass dieser Aspekt greifbarer für dich wird, dann fängst du an im Alltag bei deinen Entscheidungen mit deiner Autorität zu spielen.

Vlt merkst du auch, nachdem du dich eine Woche auf das Nicht-Selbst-Thema konzentriert hast, dass du damit garnichts anfangen kannst. Dann achte darauf, dass du nicht voller Selbstzweifel in den Kopf, also ins Zerdenken, abrutschst, sondern lass es einfach erstmal so stehen und geh einfach weiter zum Signatur-Gefühl und komm später nochmal zum Nicht-Selbst-Thema zurück.

Es kann auch sein, dass dir zB die Woche oder der Monat mit dem Signatur-Gefühl so viel Spaß macht, dass du garnicht aufhören willst. Dann tu es auch nicht. Mach weiter! und geh halt dann zur Autorität über, wenn du soweit bist.

Vlt hast du dich auch einen Monat auf das Signatur-Gefühl fokussierst, gehst dann zur Autorität über, aber trotzdem fallen dir auch weiterhin im Alltag konkrete Punkte zu deiner Signatur auf – auch das ist möglich! Ist doch wunderbar! Dann registrier das einfach, mach dir vlt Notizen und geh wieder über zur Autorität, oder geh wieder zurück zur Signatur und halte weiter dort den Fokus drauf, einfach weil es sich gerade verstärkt anbietet…

Bleib locker und flexibel und geh einen Schritt nach dem anderen.

PS: die MGs unter uns dürfen natürlich auch gerne mit der Autorität anfangen 😉

5 – Gehe spielerisch an die Sache ran

Sieh das ganze als spannendes Experiment, als Abenteuer in deinem Alltag, aber nimm die ganze Sache auch nicht zu ernst, im Sinne von verbissen. Ich finde hier sehr hilfreich einen Aspekt aus der Achtsamkeit bzw aus dem Buddhismus mit einzubringen, nämlich den sogenannten Anfängergeist. Bleib offen, geh mit Leichtigkeit und Freude und spielerischer Neugierde an das ganze heran. Probier was aus und schau was passiert: aaah, interessant? SO ist das! Und was passiert, wenn ich jetzt dies oder das mache? Aaaah! Spannend! Und was kommt dabei raus, wenn ich diesmal so und so vorgehe!? Sammle Erfahrungen mit dir und deinen Energien. Lerne dich selbst mehr und mehr kennen!

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Was sind dein Typ und deine Strategie und welche Autorität hast du?
Und bist du schon in deinem HD-Experiment? Was sind deine Erfahrungen bisher?

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