Was machst du eigentlich den ganzen Tag? März 2026

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#wmdedgt – Dieser kryptische Buchstabensalat ist die Kurzform für: Was machst du eigentlich den ganzen Tag – und zwar am 05. des Monats? Entlang dieser Frage dokumentiere ich, diesmal am 05. März, meinen Tag – und zwar ausschließlich in Textform – schlicht und ergreifend. Let´s go.

Jetzt gehts aber los hier!

Heute ist mein erster Arbeitstag ohne doppelten Boden. Ich habe einen neuen Aufgabenbereich übernommen, der mir inhaltlich und auch von den Strukturen her, bisland völlig neu war. Meine Kollegin, die ich für ein Jahr vertrete, hat mich den Februar über eingearbeitet. „Druckbetankung“ haben wir diese Prozedur augenzwinkernd genannt, weil wir die für die Komplexität des Bereiches recht kurze Zeit von vier Wochen genutzt haben, um soviel Infos wie nur irgend möglich in mich hineinzubekommen. Solang sie noch da war, konnte trotz Informationsflut und neuem Terrain, gefühlt im Grunde nichts schief gehen. Daher hatte ich den Februar über das Gefühl, noch ein Sicherheitsnetz zu haben. Gestern hatte sie ihren letzten Tag und mein doppelter Boden fällt damit weg. Kreiiiisch!

Ich hab heute Nacht so gut wie garnicht geschlafen, weil ich soooo aufgeregt und voller Adrenalin war. Normalerweise fange ich zwischen 7:30 Uhr und 8 Uhr an. Heute saß ich schon um 7:15 Uhr mit weit aufgerissenen Augen vor dem PC in Erwartung der Dinge, die da kommen. Das Adrenalin hat mich durch diesen wilden „ersten“ Tag getragen. Einiges ist mir gut gelungen. Bei anderen Punkten haben mir Kollegen geholfen. Und an anderen Stellen haben sich beim Klären irgendeiner Frage drei neue ergeben. Plötzlich war es schon 14:45 Uhr. Eigentlich hab ich zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr Feierabend, je nachdem, wann ich anfange. Der Stapel mit angebrochenen ToDo´s und mittleren bis großen Fragezeichen bleibt bis morgen liegen.

Mein Joker des Tages: besagte Kollegin, die mich eingearbeitet hat, war heute Mittag nochmal ein Stündchen „inkognito“ da, damit wir zwei drei wichtige Punkte, die wir bis gestern nicht mehr geschafft haben, noch durchgehen konnten. Danach haben wir uns nun WIRKLICH wirklich verabschiedet. Demnach ist dann morgen mein WIRKLICH wirklicher erster Tag ohne doppelten Boden.

Ice Ice Baby

Nach der Arbeit ist mir aufgefallen, dass ich völlig vergessen hatte, was zu essen. Ich hab nur morgens ein Brötchen gefrühstückt. Das hab ich erstmal nachgeholt. Danach bin ich rausgegangen und eine Runde um den APX gelatscht. Nach fast 8 Stunden vor dem PC war das dringend nötig. Da ist unterwegs übrigens auch das Titelbild für diesen Beitrag hier entstanden. Kurz vorher hab ich meinen Liebsten angerufen, der sich spontan dazu entschlossen hat, heute etwas früher Feierabend zu machen. So haben wir uns eine Stunde später in der Stadt im Cafe verabredet. Das war toll. Wir sind fast zeitgleich dort angekommen, haben einen freien Platz in der Sonne ergattert und das erste Eis der Saison genossen. Herrlich! Ich hab ein bisschen von meinem „ersten“ Tag erzählt und konnte dann auch tatsächlich endlich etwas abschalten. Das ist so crazy alles. Ich bin ja echt mal gespannt, wie sich das noch so entwickeln wird…?!?

Dies und das

Auf dem Rückweg hat Guido zwei Bücher abgeholt, die er bestellt hatte. Und wir haben geschaut, wann eigentlich das Stiftsmuseum auf hat. Dort gibt es eine Sonderausstellung von dem Künstler, der die aktuelle Wal-Skulptur hier im Dom gemacht hat. Die haben wir letzte Woche schon gesehen und die Sonderausstellung wollen wir auch irgendwann demnächst noch besichtigen. In der Mühle hab ich noch kurz Brot und Äpfel gekauft. Guido hat sich dann auf Balkonien verzogen um in die Bücher zu lungern und ich hab mit dem Blogbeitrag hier angefangen. Übrigens zwitschert, während ich das hier schreibe, vor meinem Fenster ein Vögelchen ganz herzallerliebst 🙂

Abendprogramm

So, ich schalte den PC jetzt aus. Es ist 18:05 Uhr und ich hab genug vom online sein für heute. Zum Abend hin passiert bestimmt nicht m

ehr viel. Wir haben Borschtsch aus der Truhe gefischt. Da hab ich letztens einen riesen Pott gekocht und heute braucht es nur aufgetaut werden. Super praktisch. Wir pimpen das immer noch mit etwas frischer rote Bete. Dazu gibts Baguette. Mega lecker. Vorher werde ich noch meditieren, mich dann von der Berichterstattung zur (politischen) Weltlage triggern lassen und anschließend noch irgendwas Binge watchen. Zum Einschlafen brauche ich bestimmt noch ein zwei Seiten in meinem Buch und dann hoffe ich, dass ich heute besser schlafe als letzte Nacht.


Immer am 05. eines Monats fragt Frau Brüllen: wmdedgt? Das ist die Kurzform für: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? HIER findest du ihren eigenen Beitrag zum aktuellen Monat. Schau gerne mal bei ihr vorbei! Und wenn du dort ganz nach unten scrollst, dann kommst du zu einer Liste mit noch vielen weiteren Beiträgen von anderen Bloggern zu dieser tollen Form des Tagebuchbloggens. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich war übrigens heute die Erste beim Verlinken meines Beitrags auf ihrer Seite. Das ist eine Premiere, ich war nämlich noch nie die erste in solch einer Link-Liste.

Und by the way: Markenname auf dem Titelbild – genaugenommen ist das wahrscheinlich irgendwie Werbung, ist aber selbst gekauft, aus Überzeugung. Es bestehen hier keinerlei Kooperationen oder ähnliches.


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