Beim Schreiben von meinem Monatsrückblick für den Dezember 2025 musste ich schmunzeln. Weihnachten kommt ja jedes Jahr immer so plötzlich, oder?!? Ich sehne mich jedes Jahr aufs neue nach besinnlicher Vorweihnachtszeit und bin dann immer ganz platt von all dem Gerenne um mich rum. Außerdem fehlt mir der Schnee um in Stimmung zu kommen. Bei frühlingshaften Wetter hab ich nicht so viel Lust auf Weihnachtsmarkt und Co. Meist kommt dann immer erst so ab zwischen den Jahren die Ruhe und dann bin ich meist schon wieder genervt, weil mein Postfach überquilt von Tipps und Anregungen für einen produktivem Start ins neue Jahr. Davon will ich Ende Dezember (noch) nix wissen! Bevor ich mir auch nur ansatzweise Gedanken mache zum neuen Jahr, kommt hier jetzt erst nochmal mein Blick zurück auf den Dezember:
Bloggen
Diesen Monat gab es in meinem Blog-Universum zwei Highlights. Zum einen den Blogbeitrag Nummer 200 und zum anderen das Schreiben und Veröffentlichen von meinem jährlichen epischen Jahresrückblick.
Blogbeitrag Nummer 200

Am 08. Dezember ist Blogbeitrag Nummer 200 erschienen. Seit Sommer 2022 sind diese 200 Beiträge entstanden. Die ersten 100 Beiträge habe ich in der Zeit von Sommer 2022 bis März 2024 geschrieben, also in knapp zwei Jahren. Da ist dann auch der 100. Blogbeitrag erschienen, zu dessen Feier ich die ersten 100 Gründe aufgelistet habe, warum ich bloggen so liebe. Seitdem habe ich 100 weitere Blogbeiträge veröffentlicht. Wieder in knapp zwei Jahren. Dementsprechend folgen hier nun 100 weitere Gründe. Damit sind es dann zur Feier des 200. Blogbeitrags genau 200 Gründe. Das finde ich sehr passend, denn wenn sich eins weiter bestätigt hat, dann DAS: Ich liebe Bloggen! Noch immer! Sehr!
Jahresrückblick

Ich hab den Dezember genutzt um auf das Jahr zurückzuschauen, was so los was, beruflich und privat. Die kleinen und großen Stationen habe ich, wie auch schon die drei Jahre davor, in meinem epischen Jahresrückblick 2025 zusammengefasst. Außerdem gehören zu diesem Rückblick noch ein paar kleinere Blogbeiträge, die ich eher als Jahresabschluss verstehe. Das sind einmal die Eselsohren 2025. Das ist meine Leseliste aus diesem Jahr. Und dann meine Lieblingsliste eigener Blogbeiträge aus 2025. Auch diese beiden Beiträge habe ich den Dezember über geschrieben und zum Ende des Jahres hin veröffentlicht.
Adventskalender

Dieses Jahr ging mein Adventskalender mit den 24 OMMMs in die zweite Runde. Zwar konnte ich auf die ganzen Inhalte vom letzten Jahr zurückgreifen, hab aber im Vorfeld alles nochmal gründlich überarbeitet. Zudem habe ich dieses Jahr auch ein Begleitprogramm für Instagram erstellt, mit einem kurzen täglichen Reel zum jeweiligen Türchen. Das gab es im letzten Jahr noch nicht. Insgesamt waren viele Teilnehmer dabei, die auch im letzten Jahr schon mitgemacht haben und es sind auch einige neu dazugekommen. Und natürlich hab ich auch selber wieder mitgemacht! Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, was mich mega freut. Ob der Adventskalender im nächsten Jahr auch wieder stattfinden wird, weiß ich noch nicht. Ich vermute, eher nicht. Die Inhalte werde ich wahrscheinlich anderweitig verwenden und mir für nächstes Jahr vlt was neues ausdenken, aber bis dahin fließt ja noch viel Wasser den Rhein runter.
Coachingausbildung Nervensystem & Co
Wir haben den Neurobiologie-Teil abgeschlossen. Das waren 5 sehr intensive, mit Wissen zB zu Gehirnfunktionen, Stressphysiologie und Polyvagaltheorie prall gefüllten Modulen. Ich finde gut, dass uns diese theoretischen Inhalte in verschiedenen Medien zur Verfügung gestellt werden und ich sie mir dadurch auf unterschiedlichen Wegen und Ebenen einverleiben kann. Ich hab die Videos angeschaut, hab unterwegs im Auto die Audio-Version davon angehört und hab zwischendurch einzelne Punkte, die ich kniffelig fand, nochmal im Ausbildungshandbuch nachgelesen. Außerdem hatten wir zwischendurch Q&A Calls, die ich sehr hilfreich fand 🙂 Zum Jahreswechsel hin brauchte ich erstmal eine Pause um das alles sacken zu lassen. Und irgendwann ab Januar/Februar werde ich das nochmal durchgehen, damit es sich weiter setzen kann.
Wir haben auch mit ersten Coachingübungen begonnen. Gleichzeitig ist und bleibt ein wesentlicher Teil das eigene Üben, also das Kennenlernen des eigenen Nervensystems und dessen Zustände in den unterschiedlichsten Situationen. Im Grunde zieht sich das mehr oder wenig stetig durch meinen Alltag und ich bin platt, wie viele a-ha Momente ich habe durchs hinspüren und beobachten von dem, was in mir vorgeht. Ich bin noch auf der Suche nach einem passenden Weg, dass für mich „festzuhalten“ – Journaling ist da bisher mein Mittel der Wahl, aber wenn ich mich hinsetze und etwas dazu aufschreiben will, kann ich es nicht gut greifen bzw in Worte fassen…
Meine Abenteuer als Yogalehrerin

Anfang des Monats war ich übelst erkältet. Da hab ich keine Asanas geübt. Pranayama war da auch nur bedingt möglich. Über eine Woche habe ich körperlich nichts geübt. Als es mir etwas besser ging, hab ich angefangen die 8 Brokate zu üben, was mit Yoga nicht so viel zu tun hat 😉 Nach zwei Wochen bin ich langsam wieder eingestiegen – überwiegend mit dehnenden Übungen, weil ich mich vom vielen Rumgeliege so steif gefühlt habe. Das tat sehr gut!
Darüber habe ich diesen Monat gebloggt
- Monatsrückblick November 2025: Übergangszeit
- Projekt des Monats im Dezember: Jahresrückblick
- Was machst du eigentlich den ganzen Tag – Dezember 2025
- Blogartikel Nummer 200 – My Blog my my Castle
- 12von12 im Dezember – mein Tag in 12 Bildern
- Eselsohren 2025 – Meine Leseliste aus diesem Jahr
- Liebslingsliste eigener Blogartikel aus dem Jahr 2025
- Jahresrückblick 2025
Zeitreise in die Dezember Rückblicke der letzten Jahre
Im selben Monat vor einem Jahr, vor zwei oder sogar vor drei Jahren – was war da los bei mir – im Business und Privat!? Eine spannende Frage um sich mit der eigenen Version von damals in Relation zu setzen. Das geht super mit dem Throwback. Lets have a look:
Eselsohren des Monats

Wenn du mich schon eine Weile kennst, dann weißt du sicher, wie sehr ich Eselchen liebe. Mindestens genauso sehr, wenn nicht sogar noch etwas mehr, liebe ich gute Bücher. Ein Leben ohne Bücher ist sicherlich möglich, aber im Grunde sinnlos 😉 Für mich fügt Literatur meiner Existenz eine Ebene hinzu, auf die ich nicht verzichten möchte. Deswegen gehts hier auch explizit um Romane, und nicht um Fachbücher. Ich teile hier mit dir, was ich den Monat über gelesen habe und wie es mir gefallen hat. Lass dich gerne inspirieren!
Man kann auch in die Höhe fliegen (Band 6 von 6) / von Joachim Meyerhoff
Im sechsten und bislang letzten Band seiner autobiografischen Reihe blickt Joachim Meyerhoff noch einmal zurück – und gleichzeitig sehr deutlich auf das Jetzt. Nach dem körperlichen Einschnitt des Schlaganfalls im vorherigen Buch geht es hier weniger um den Ausnahmezustand als um das Weiterleben danach: um Altern, Verletzlichkeit, familiäre Prägung und das fragile Gleichgewicht zwischen Selbstironie und Ernst.
Im Zentrum steht diesmal besonders seine Mutter. Und was für eine Figur sie ist. Klug, exzentrisch, eigenwillig, lebenshungrig – eine Frau mit Haltung, Widersprüchen und großer innerer Freiheit. Meyerhoff zeichnet sie vielschichtig und ambivalent, voller Respekt, Zärtlichkeit und auch Irritation. Keine Idealisierung, kein Abrechnen – sondern ein genaues, liebevolles Hinschauen. Für mich war das ganz klar eines der Highlights des Buches. Was für eine coole Frau.
Darüber hinaus geht, teilweise in entsprechenden Rückblicken, um Familie, um Abschiede, um Erinnerungen, um das Verhältnis zum eigenen Körper und zur eigenen Endlichkeit. Meyerhoff bleibt sich dabei treu: Er beobachtet präzise, schreibt humorvoll, manchmal scharf, manchmal zart, immer selbstreflexiv. Typisch Meyerhoff eben.
Und trotzdem:
Aus der Reihe heraus hat mich dieser Band am wenigsten gecatcht. Ich habe immer wieder Lesepausen gemacht, einige Passagen ehrlich gesagt auch im Schnelldurchlauf überflogen. Nicht, weil sie schlecht geschrieben wären – sondern weil sie sich für meinen Geschmack stellenweise etwas zäh anfühlten. Aber natürlich hab ich es zuende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.
Man kann auch in die Höhe fallen ist ein würdiger Abschluss (wer weiß, vlt gehts auch irgendwann weiter?!?) dieser besonderen Reihe: klug, reflektiert, vielschichtig. Nicht mein Lieblingsband, aber ein gutes, ehrliches Buch. Und ein weiteres Mosaiksteinchen im großen Meyerhoff’schen Erzählen vom Leben, wie es eben ist: widersprüchlich, komisch, schmerzhaft und schön zugleich.
Mein Gesamtfazit zur bislang 6teiligen Reihe findest du HIER!
Das hab ich diesen Monat …
zum ersten Mal gemacht
- Zu meinem Adventskalender gabs ein Begleitprogramm auf Instagram
- den Baum vorm Haus mit Weihnachtskugeln geschmückt
doch nicht gemacht
- zu Gut Heimendahl gefahren
- einen neuen Teil vom Weihnachtsoratorium geübt
genossen
- Weihnachtsmarktbesuche
- dass mein Liebster Urlaub hatte und wir viel unterwegs waren
- Weihnachtslieder singen
- den Paarzeit-Adventskalender
- und meine 24 OMMMs, nur echt mit den 3 Ms
- wöchentliche Akupunktur und besonders die Moxa-Behandlung im letzten Termin vor Weihnachten
- das jährliche Weihnachtspäckchen von meiner Tante aus Oldenburg
regelmäßig geübt
- Yoga
- 8 Brokate
- Check-in mit dem eigenen Nervensystem um ein Gefühl dafür zu bekommen in welchem Zustand es sich befindet
inspirierend gefunden
- wie wichtig für uns Menschen der Aspekt von RESONANZ im Miteinander ist!
Und sonst so?
- Anfang des Monats war ich fett erkältet – zwei Wochen hats mich ausgeknockt
- ich hab weiter fleißig meinen Wasserkefir gefüttert und getrunken
- Brigit Bardot ist gestorben
Hier noch ein paar Bilder aus dem Dezember:








Und was steht an im Januar?
- Wintering
- Nesc-Ausbildung
Wie war denn DEIN Dezember? Schreibs mir gerne in die Kommentare! Ich freu mich von dir zu hören bzw zu lesen!


Glückwunsch zu 200 Blogartikel, liebe Iris, das ist ein echter Meilenstein und ich hab‘ gesehen, dass wir beide 2022 gestartet sind. Du im Sommer, ich im Januar. Und seitdem kennen und schätzen wir uns. Für mich ganz besonders.
Und dann hast Du noch 8 Blogartikel geschrieben – obwohl Du erklältet warst – Chapeau!
Die Bücher von Joachim Meyerhoff begegnen mir immer wieder und ich habe trotzdem noch keins davon gelesen. Im Moment lese ich so wieso nichts. Also gar nichts. Na ja, isso.
Danke für Deinen Einblick, jetzt widme ich mich Deinem Jahresrückblick 🙂
Liebe Grüße,
Marita
hey marita, das gebe ich alles gerne genau so an dich zurück! für mich ist es auch sehr besonders, dass wir uns übers bloggen über den weg gelaufen sind und auch darüber hinaus das ein und andere voneinander mitbekommen. bin gespannt, ob wir wohl jemals auf einen kaffee zusammenkommen werden 🙂 lg