Im letzten Jahr habe ich 12x ein Projekt des Monats gemacht und jeweils in einem dazugehörigen Blogbeitrag den Verlauf dokumentiert. Das hat mir viel Spaß gemacht. Und es hat mir gezeigt, wie gut es mir tut, mich für einen überschaubaren Zeitrahmen auf ein bestimmtes Thema festzulegen. Dann arbeite ich fokussiert und bin ebenso motiviert wie produktiv. Deshalb werde ich das auch beibehalten
ABER
Ich hab keine Lust mehr, jeden Monat alles zu dokumentieren. In einzelnen Projekten hat das Sinn und auch Spaß gemacht. In anderen Monatsprojekten hatte ich das Gefühl, mich tot zu dokumentieren. Ich war mehr mit der Dokumentation beschäftigt, als mit irgendwelchen tatsächlichen Inhalten. An diesen Stellen fühlte ich mich, wie in einem selbstgebauten Gefängnis. Die Rahmenbedingungen, die mir in einzelnen Projekten richtig gut gefallen haben, entpuppten sich hier als nervige Tortur – und führten gefühlt auch echt am Ziel vorbei. Ich will mich mit den Projekten selber unterstützen und nicht mir noch mehr nervige Arbeit aufhalsen! Was also tun?!?
Das ändert sich bei den Projekten
Ich werde weiterhin Monatsprojekte machen – vlt nicht jeden Monat, vlt aber wohl. Was sich ändern wird ist, dass ich die Projekte nicht mehr jeden Monat in einem extra Blogbeitrag ausführlich dokumentieren werde. Wenn es zum Projekt passt und ich Lust dazu habe, dann vlt schon. Das halte ich mir auf jeden Fall weiterhin offen. Ansonsten werde ich ab jetzt die Projekt aber grundsätzlich erstmal in die Monatsrückblicke integrieren. Hier werde ich kurz erzählen, womit ich mich den Monat über gezielt beschäftigt habe, wie es gelaufen ist, und was ggf dabei herauskam. Und ich werde kurz anteasern, welches Projekt ich für den nächsten Monat geplant habe. Im Januar hab ich das zum ersten Mal genau so gemacht. Das gefällt mir auf jeden Fall besser und daher bleibt es jetzt erstmal so. Sollte es sich irgendwann nochmal wieder ändern, sag ich Bescheid 😉

